Im Februar musste Rudolf Kroh (geborener Siedlaczek) feststellen, dass die Grabstätte seiner Eltern am Nordfriedhof nicht mehr existierte. Er und seine Angehörigen waren geschockt.
Rudolf Kroh hat für das Grab frische Blumen mitgebracht. © Oliver Schaper
Grund war eine falsche Berechnung des Dienstleisters. Man war irrtümlicherweise davon ausgegangen, die Pflege des Grabes endet zum Ende des Jahres 2019. Die Friedhöfe Dortmund versprachen Wiedergutmachung. Jetzt ist das Grab wieder wie vorher.
„Das ganze Grab ist wieder hergerichtet“, berichtet Rudolf Kroh. „Der Ersatzstein ist mittlerweile fertig und liegt auf dem Grab.“ Die Familie Siedlaczek hatte selbst mit dem Steinmetz Breitzke Kontakt aufgenommen und den Stein bestellt.
Grab wurde in den ursprünglichen Zustand versetzt
Auch alles andere sei so, wie es sich die Angehörigen gewünscht haben und wie es die Friedhöfe Dortmund versprochen haben, so Kroh. Waldsteinien wurden als Bodendecker gepflanzt. Auch die Trittplatten liegen wieder.
Bei dem Treuhandkonto, das zu Begleichung der Pflegekosten für das Grab eingerichtet worden war, war es zu Unregelmäßigkeiten gekommen. Unter anderem wurde zu viel Geld abgebucht. Das wurde aber inzwischen erstattet.
„Es ist gesichert, dass das Grab bleibt“, ist Rudolf Kroh erleichtert. „Eingeebnet wird es nicht wieder.“ Wegen der Pflege werde man schauen, wie diese durch die pflegende Neuhaus oHG gemacht werde.
July 24, 2020 at 03:00PM
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Nach Einebnung: Grabstein steht wieder an Ort und Stelle - Ruhr Nachrichten
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